Gemeinschaftspraxis
Dr.med. Wolfgang Lensing & Dr.med. Almut Wistokat-Wülfing
Jordanstr. 28
30173 Hannover

Telefon: (0511) 88 40 40
Fax: (0511) 88 98 72
E-Mail: dr.wolfg.lensing@t-online.de

Sie erreichen unsere Praxis bequem mit dem Bus und der S-Bahn:

Bus:
Linie 121 Haltestelle "Heinrich-Heine-Str."
Linie 128 & 134 Haltestelle "Nordring-Peiner-Str."
Linie 370 Haltestelle "Altenbeckener Damm"

S-Bahn:
Linie S1 in Richtung Minden
Linie S2 in Richtung Nienburg
Linie S5 in Richtung Flughafen Hamden

sowie mit den S-Bahnlinie S1, S2 & S5 Haltestelle "Bhf. Bismarckstr.".

Es stehen Ihnen hinter dem Haus ausreichend Parkplätze zur Verfügung.
Unsere Praxis ist rollstuhl- und behindertengerecht eingerichtet.


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Freitag:
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Zusätzliche Sprechzeiten nach Vereinbarung

News

Feinstäube und Stickstoffdioxid gefährden die Kindergesundheit

Der Vorstand der Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin e.V. (GPA) distanziert sich von der Stellungnahme zur Gesundheitsgefährdung durch umweltbedingte Luftverschmutzung, insbesondere Feinstaub und Stickstoffverbindungen (NOx), die durch Prof. Köhler und 112 Lungenfachärzte veröffentlicht wurde.

Der Vorstand der GPA e.V. unterstützt die Stellungnahmen der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), der European Respiratory Society (ERS), des internationalen Forums der pneumologischen Fachgesellschaften (FIRS) und der World Health Organisation (WHO), die die Belastung mit Luftschadstoffen als eine der wesentlichen Gesundheitsgefährdungen für Menschen insbesondere Kinder- und Jugendliche einschätzen.

In der laufenden Debatte beziehen wir als Kinder- und Jugendärzte, Kinderpneumologen, Allergologen und Umweltmediziner klar und wissenschaftlich fundiert Position: Kinder sind die zukünftigen Erwachsenen von morgen, Schädigungen ihrer in Wachstum und Reifung befindlichen Organe können teilweise zeitlebens nicht mehr wettgemacht werden. Diese Aussagen gelten in Kenntnis vieler aktueller Untersuchungen, die meisten davon sind in der WHO-Publikation „Luftverschmutzung und Kindergesundheit“ vom Oktober 2018 erfasst. Studien mit Kindern belegen z. B., dass schon NO2– Konzentration größer 20 µg/m³ in der Außenluft zu vermehrten Hospitalisierungen wegen schweren unteren Atemwegsinfektionen führen, die Folgeerkrankungen der Lunge und Atemwege verursachen. Zudem erhöht die Exposition mit Luftschadstoffen das Risiko von Kindern, Asthma zu entwickeln. Eine kürzlich in Südengland veröffentlichte Studie erfasste die Belastung mit Luftschadstoffen wie Feinstäuben und NO2 bei Babys, die in ihren Kinderwägen an viel befahrenen Straßen entlang geschoben werden mit dem Resultat, dass diese bis zu 60 % mehr Schadstoffe inhalierten als begleitende Erwachsene. Dies kann sich auch auf die neurologische Entwicklung negativ auswirken, wie die WHO-Publikation anhand weiterer Studien nachweist.

Deshalb und aus Gründen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes beharren wir auf der Forderung nach strikter Einhaltung der rechtlich verbindlichen EU-Grenzwerte für Feinstaub und Stickoxid sowie weiteren Untersuchungen, ob und wie diese in den kommenden Jahren weiter abgesenkt werden müssen.

In Synopsis der eindeutigen wissenschaftlichen Datenlage, die zeigt, dass Luftschadstoffe die Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gefährden, lehnen wir die undifferenzierte Stellungnahme der Kollegen ab. Denn die Fachgesellschaften haben auch die methodische Kritik an der Festlegung von Grenzwerten widerlegt und halten die Behauptung, dass Luftschadstoffe keine gesundheitliche Auswirkung haben, in keiner Weise für begründet. Die öffentliche Verleugnung einer erdrückenden Datenlage verletzt nach Auffassung des Vorstandes der GPA e.V. die Grundlagen wissenschaftlichen Diskurses und ärztlichen Handelns.

Am 30. 1.2019 verfasst von Dr. med. Thomas Lob-Corzilius und PD Dr. med. Tobias Ankermann und konsentiert mit dem Vorstand der GPA e.V.
Literatur bei den Verfassern

Du bist, was du isst: Nanopartikel beeinflussen Darm-Mikrobiom

Krankheiten beginnen im Darm – dass wusste schon Hippokrates. Doch wie beeinflussen Nanopartikel in unseren Lebensmitteln die Magen- und Darmflora? Professorin Dr. Shirley Knauer vom Zentrum für Medizinische Biotechnologie (ZMB) der Universität Duisburg-Essen (UDE) stellte mit ihrem Team den Gang der Nanoteilchen im Darm nach.

Alle Mikroorganismen im menschlichen Körper, darunter auch die als Darmflora bekannten Darmbakterien, wirken sich auf unser Wohlergehen aus. Sie beeinflussen Herz-Kreislauf-Krankheiten, Krebs, Fettleibigkeit und Allergien. Umweltfaktoren, wie die Einnahme von Medikamenten und vor allem die Ernährung, also beispielsweise auch mit technischen Nanopartikeln versetzte Lebensmittel, haben einen starken Einfluss auf die Vielfalt im Verdauungstrakt – und damit auf unsere Gesundheit. Hersteller sind verpflichtet enthaltene Nanopartikel zu kennzeichnen.

Vom Kaugummi bis zur Instantsuppe: Lebensmittel enthalten synthetische Nanopartikel als Zusatzstoffe, um Produkteigenschaften wie eine weiße Strahlkraft oder die Rieselfähigkeit zu verbessern, auch gegen Verklumpung helfen Nanopartikel. Sie haben aufgrund ihrer minimalen Größe einzigartige Eigenschaften und Fähigkeiten, beispielsweise bei der Anlagerung an Kleinststrukturen.

Doch was passiert mit den winzigen Teilchen in unserem Inneren? Wie wirken sie sich aus? Knauers Team stellte ihren Gang durch die unterschiedlichen Bedingungen des Verdauungstrakts im Labor nach. So herrscht im Magen ein sehr saurer pH-Wert während es im restlichen Trakt eher neutral zugeht. Die Forscher konnten zeigen, dass sich eine Vielzahl von Nanomaterialien an Bakterien binden kann.

„Dies hat verschiedene Auswirkungen: So scheint die körpereigene Immunpolizei bedeckte Bakterien weniger gut zu erkennen, was vermehrt zu Entzündungen führen kann“, erläutert Prof. Knauer. Doch es gibt auch positive Effekte. Silica-Nanoteilchen schwächten die Infektiosität des Keims Helicobacter pylori. Er gilt als Hauptursache für die Entstehung von Magenkrebs.

Und was ist mit Lebensmitteln ohne künstliche Zusätze? „Besonders spannend wurde es, als wir Nanopartikeln aus Bier isoliert haben. Das heißt, Nanoteilchen werden nicht nur gezielt unserer Nahrung zugesetzt, sondern entstehen auch völlig natürlich bei deren Zubereitung – sie sind also bereits omnipräsent.", erklärt Juniorprofessor Dr. Jens Voskuhl vom Institut für Organische Chemie.

Die Wissenschaftler arbeiten daran, in Zeiten von "Designer-food" und Verbraucherschutz die potenziell negativen oder positiven Auswirkungen von mit der Nahrung aufgenommenen Nanoteilchen bestmöglich zu verstehen. „Aus unseren Ergebnissen lassen sich nun Strategien ableiten, um technische Nanopartikel als Inhaltsstoffe für Lebensmittel weiter zu entwickeln. Nicht nur für die Anwendung sondern auch Grundlagenforschung, einschließlich Nahrungsmittelallergien, liegt ein riesiges Potenzial“, betonen Professorin Knauer und ihr Team.

Die Ergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Nature Publishing Journal-Science of Food“ nachzulesen.

14.02.2019 DGA | Quelle: Universität Duisburg-Essen (idw)

Aktiv gegen Krebs: Mit Messer, Gabel und Sportschuhen

Bonn (sts) – „2019 esse und lebe ich gesünder!“ So lautet einer der häufigsten Vorsätze zum Jahreswechsel. Im Alltag geben viele Menschen diesen Vorsatz allerdings bereits nach kurzer Zeit wieder auf. Informationen, alltagstaugliche Tipps sowie Tagebucheinträge können in dieser Situation helfen, den „inneren Schweinehund“ dennoch zu überwinden. Dies bietet Interessierten der Präventionsratgeber „Gesunden Appetit! Vielseitig essen – Gesund leben“ der Deutschen Krebshilfe. Die gemeinnützige Organisation stellt den Ratgeber kostenfrei unter www.krebshilfe.de zur Bestellung und zum Herunterladen bereit.

Auf der Suche nach Wohlbefinden interessieren sich viele Menschen wieder verstärkt dafür, was sie täglich essen. Aus gutem Grund: Ernährungsgewohnheiten bieten das Potential, die eigene Gesundheit zu stärken – oder ihr zu schaden. Dies gilt insbesondere auch für Krebs. So erhöht beispielsweise Übergewicht das Erkrankungsrisiko für Dickdarm-, Brust, und Prostatakrebs sowie weitere zehn Krebsarten.

Welche Lebensmittel sollten häufig, welche eher selten verzehrt werden? Sind Vitamin- und Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll? Was ist bei der Zubereitung und Lagerung zu beachten? Welche Durstlöscher eignen sich für den täglichen Gebrauch? Steigern alkoholische Getränke das Krebsrisiko? Wie wird bei den Jüngsten die Lust auf gesundes Essen geweckt? Warum erleichtert regelmäßige körperliche Aktivität die Gewichtskontrolle? Diese und viele weitere Fragen beantwortet der Präventionsratgeber „Gesunden Appetit! Vielseitig essen – Gesund leben“. Zudem enthält er ein Ernährungs- und Bewegungstagebuch sowie ein Wochenprotokoll, mit dem die Trinkgewohnheiten alkoholischer Getränke festgehalten werden können.

Der Präventionsratgeber sowie weitere Informationsmaterialien zur Krebsprävention können kostenfrei bestellt werden bei: Stiftung Deutsche Krebshilfe, Postfach 1467, 53004 Bonn oder im Internet unter www.krebshilfe.de heruntergeladen werden.

Mehrmals täglich Händewaschen halbiert das Krankheitsrisiko

Täglich kommen die Hände mit Millionen von Bakterien, Viren und Parasiten in Kontakt. Weil Menschen viele Male stündlich ihr Gesicht berühren, können diese Keime über die Schleimhäute von Mund, Nase oder Augen in den Körper gelangen und dort Infektionen auslösen. Über die Hände werden mehr als 80 Prozent aller ansteckenden Krankheiten wie Erkältungen, Grippe oder Magen-Darm-Infekte übertragen. „Schutz bieten vor allem saubere Hände“, sagt Arbeitsmedizinerin Dr. Wiete Schramm, die als Expertin von TÜV Rheinland zahlreiche Unternehmen berät. Studien zeigen beispielsweise, dass gründliches Händewaschen das Risiko einer Durchfallerkrankung beinahe halbiert.
Richtig reinigen: Wasser, Seife und Einmalhandtuch

„Händehygiene ist nicht schwer – man muss sie nur konsequent und richtig betreiben“, sagt Schramm. Das bedeutet, mehrmals im Laufe des Tages 20 bis 30 Sekunden mit Wasser und Seife die Handflächen und Fingerzwischenräume waschen und, sofern möglich, mit einem Einmalhandtuch abtrocknen. Solche Papierhandtücher reduzieren die Keimzahl beispielsweise im Vergleich zu Textilrollen oder Handtüchern am stärksten. Besonders wichtig ist die Handhygiene nach der Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln, vor und nach dem Essen, nach dem Toilettengang und nach dem Husten oder Schnäuzen.
Arbeitsplatz und Büroküche sauber halten

Am Arbeitsplatz gilt: Besonders auf Schreibtischen, der Computertastatur, Türklinken sowie im Kühlschrank der Büroküche finden sich Keime. In diesen Bereichen sei daher eine regelmäßige Reinigung sinnvoll, empfiehlt Schramm. Zur Säuberung von Tastatur und Maus eignen sich feuchte Alkoholtücher oder Glasreiniger. In der Küche verdorbene Lebensmittel aussortieren, Oberflächen und Kühlschrank sauber halten und Schwämme oft austauschen, rät die TÜV Rheinland-Expertin.

07.02.2019 DGA | Quelle: TÜV Rheinland



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Airflow-Geräte

Pulver-Strahl-Geräte, mittels derer Verfärbungen an den sichtbaren Zahnflächen entfernt werden können, ohne dass der Zahnschmelz angegriffen wird.