Gemeinschaftspraxis
Dr.med. Wolfgang Lensing & Dr.med. Almut Wistokat-Wülfing
Jordanstr. 28
30173 Hannover

Telefon: (0511) 88 40 40
Fax: (0511) 88 98 72
E-Mail: dr.wolfg.lensing@t-online.de

Sie erreichen unsere Praxis bequem mit dem Bus und der S-Bahn:

Bus:
Linie 121 Haltestelle "Heinrich-Heine-Str."
Linie 128 & 134 Haltestelle "Nordring-Peiner-Str."
Linie 370 Haltestelle "Altenbeckener Damm"

S-Bahn:
Linie S1 in Richtung Minden
Linie S2 in Richtung Nienburg
Linie S5 in Richtung Flughafen Hamden

sowie mit den S-Bahnlinie S1, S2 & S5 Haltestelle "Bhf. Bismarckstr.".

Es stehen Ihnen hinter dem Haus ausreichend Parkplätze zur Verfügung.
Unsere Praxis ist rollstuhl- und behindertengerecht eingerichtet.


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09:00 - 12:00 Uhr
15:00 - 18:00 Uhr
Freitag:
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Zusätzliche Sprechzeiten nach Vereinbarung

News

Sehen will gelernt sein

Ein gutes Sehvermögen ist wichtig für die geistige und motorische Entwicklung von Kindern. Über Sehstörungen klagen Kinder aber nicht – denn es fehlt ihnen an Erfahrung, sie kennen es nicht anders. Eine augenärztlich-orthoptische Untersuchung schafft schon bei Babys und Kleinkindern Klarheit, ob mit den Augen alles in Ordnung ist, erläutert Prof. Dr. Klaus Rüther, Leiter des Ressorts Strabologie im Berufsverband der Augenärzte Deutschlands.

Mit einfachen Untersuchungen können Augenärzte auch bei Kindern, die noch nicht sprechen können, feststellen, ob sich ihr Sehvermögen normal entwickelt. Das ist wichtig, denn bei vielen Kindern liegt eine Störung vor, die dazu führen kann, dass nie ein gutes Sehvermögen erreicht wird. Bei dieser wichtigen Aufgabe werden Augenärzte oftmals von speziell ausgebildeten Fachkräften – Orthoptistinnen und Orthoptisten – unterstützt.

Sehen ist ein komplexer Vorgang, der in der Kindheit erst erlernt wird. Erst nach und nach lernt das Gehirn, die Lichtsignale und Kontraste, die von den beiden Augen wahrgenommen werden, zu dem dreidimensionalen Bild zusammenzufügen, das die meisten Menschen als ganz normalen Seheindruck empfinden. Für diesen Lernprozess benötigt das Kind zwei gesunde Augen, die Bilder in guter Qualität liefern und die gut zusammenarbeiten.

Wenn die Qualität der beiden Bilder aber zu unterschiedlich ist, so dass sie nicht zu einem gemeinsamen Seheindruck verarbeitet werden können, werden die Signale eines Auges unterdrückt. Wird nicht rechtzeitig etwas dagegen unternommen, dann erreicht dieses Auge nie seine volle Sehschärfe. Augenärzte sprechen dann von einer Amblyopie (Sehschwäche). Knapp sechs Prozent der Menschen in Deutschland sind davon betroffen.

Die häufigste Ursache für eine Amblyopie ist eine unterschiedliche Brechkraft beider Augen (ein Auge ist dann beispielsweise kurzsichtig, das andere dagegen weitsichtig). Auch Schielen spielt oft eine Rolle – selbst eine ganz kleine Abweichung der Augenstellung, die zunächst nicht auffällt, kann zu einer bleibenden Sehschwäche führen. Ein hängendes Lid, das die Pupille verdeckt, eine Linsentrübung (Katarakt) oder Hornhauttrübungen sind weitere, wenn auch seltene Ursachen.

Fällt eine solche Störung auf, dann wird der Augenarzt wenn möglich die Ursache behandeln, in erster Linie mit einer Brille, die die Fehlsichtigkeit ausgleicht. Insbesondere bei schielenden Kindern ist es nach wie vor notwendig, das schwächere Auge gezielt zu fördern, indem das bessere Auge vorübergehend – für eine oder mehrere Stunden täglich oder auch tageweise – mit einem Pflaster abgedeckt wird. Je jünger das Kind ist, desto besser sind die Erfolgsaussichten dieser Therapie.

Damit jedes Kind so gut wie möglich sehen lernt, rät der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands allen Eltern:

  • Sofort zum Augenarzt bei sichtbaren Auffälligkeiten wie etwa Augenzittern, Hornhauttrübungen, grau-weißlichen Pupillen, großen lichtscheuen Augen oder bei Lidveränderungen.
  • Mit sechs bis zwölf Monaten sollten Kinder augenärztlich untersucht werden, wenn ein erhöhtes Risiko für Schielen, Fehlsichtigkeit oder für erbliche Augenerkrankungen vorliegt.
  • Bis zu ihrem dritten Geburtstag sollten alle Kinder einmal augenärztlich untersucht werden, um auch ein kleinwinkliges Schielen oder eine Fehlsichtigkeit frühzeitig festzustellen.
Die Amblyopievorsorge ist nicht Bestandteil der gesetzlichen Krankenversicherung. Einige Versicherungen übernehmen aber inzwischen die Kosten für diese sinnvolle Untersuchung.
Woche des Sehens vom 8. bis 15. Oktober

Für gutes Sehen von der Kindheit bis ins hohe Alter setzen sich auch die Akteure der „Woche des Sehens“ ein. Dies ist eine Aufklärungskampagne, die bundesweit vom 8. bis 15. Oktober stattfindet. In diesem Jahr lautet ihr Motto „Mit anderen Augen“. Unter der Schirmherrschaft der bekannten Fernsehjournalistin Gundula Gause machen Initiatoren und Unterstützer der Aktionswoche auf die Bedeutung eines guten Sehvermögens, die Ursachen vermeidbarer Blindheit sowie die Lage von blinden und sehbehinderten Menschen in Deutschland und den Entwicklungsländern aufmerksam.

Getragen wird die Kampagne von der Christoffel-Blindenmission, dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, dem Berufsverband der Augenärzte Deutschlands, dem Deutschen Komitee zur Verhütung von Blindheit, der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf sowie der PRO RETINA Deutschland. Unterstützt wird sie zudem von der Aktion Mensch, ZEISS und der VANDA Pharmaceuticals Germany GmbH. www.woche-des-sehens.de

Lancet-Studie: Kohlenhydratanteil der Ernährung beeinflusst Lebenserwartung

Eine neue Studie im Fachmagazin Lancet Public Health (August 2018) untersucht inwieweit die Kohlenhydratzufuhr das Sterblichkeitsrisiko beeinflusst. Die Forscher um Seidelmann et al. fanden heraus, dass das Risiko ansteigt, je extremer der Kohlenhydratanteil an der Ernährung ist. Die Autoren werteten erstmals Langzeitdaten zum Kohlenhydratverzehr der „Atherosclerosis Risk in Communities (ARIC)“-Studie von mehr als 15.000 Probanden über einen Zeitraum von durchschnittlich 25 Jahren aus.

Dabei zeigte sich: Sowohl eine Ernährungsweise mit einem sehr niedrigen(< 40 En%1) als auch einem sehr hohen (> 70 En%) Kohlenhydratanteil war langfristig mit einem erhöhten Sterblichkeitsrisiko verbunden. Ein mittlerer Kohlenhydratanteil von 50–55 En% hingegen wies das niedrigste Risiko auf. Besonders kritisch wurden Low-Carb-Diäten beurteilt, die Kohlenhydrate überwiegend durch tierische Lebensmittel, wie Fleisch, ersetzen.

Jede Ernährungsweise mit einem extremen Anteil eines energieliefernden Nährstoffes, sei es Fett, Kohlenhydrate oder Protein, schränkt die Lebensmittelauswahl ein. Der Körper wird dann nur unzureichend mit lebensnotwendigen Nährstoffen, wie Vitaminen oder Mineralstoffen, und Ballaststoffen oder beispielsweise mit zu viel Energie oder gesättigten Fettsäuren versorgt. Eine einseitige Ernährung über Jahre hinweg wirkt sich gesundheitlich nachteilig aus. Somit überraschen die Ergebnisse der Studie nicht.

Ballaststoffreiche Lebensmittel wie Vollkorn, Hülsenfrüchte, Gemüse und Obst sollten reichlich, einfache Kohlenhydrate wie Mono- und Disaccharide in Form von zugesetzten Zuckern und raffinierter Stärke nur in geringen Mengen verzehrt werden. In unserer westlichen Ernährung ist es entscheidend, die Fett- und Kohlenhydratqualität zu verbessern. Darauf wies die DGE bereits in ihrer Beurteilung der PURE-Studie hin. Auch eine generell zu hohe Energiezufuhr sollte vermieden werden.

Eine ausgewogene, vollwertige und pflanzenbetonte Ernährungsweise, wie sie die DGE in ihren 10 Regeln empfiehlt, fördert die Gesundheit – das bestätigt auch diese Studie erneut.

1 Energieprozent

Luftverschmutzung führt zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Die Luftverschmutzung, und hier in erster Linie Feinstaub, ist für jährlich mehr als vier Millionen Todesfälle verantwortlich. Die meisten Todesfälle mit knapp 60 Prozent entstehen hierbei als Folge von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wissenschaftler um Univ.-Prof. Dr. Thomas Münzel, Direktor der Kardiologie I im Zentrum für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz, analysierten zusammen mit Kollegen aus UK und USA die für Gefäßschäden durch Luftverschmutzung verantwortlichen Mechanismen. Die Ergebnisse sind erschienen in einem Übersichtsartikel in der neuesten Ausgabe der weltweit anerkanntesten kardiologischen Zeitschrift, dem European Heart Journal: https://bit.ly/2OICxkN

Der große Prozentsatz an Todesfällen durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen hat eine internationale Expertengruppe aus Deutschland, England und den USA veranlasst, die negativen Auswirkungen der Luftverschmutzung auf die Gefäßfunktion in einem Übersichtsartikel zu analysieren. Zentrale Forschungsfragen waren hierbei, welche Bestandteile der Luftverschmutzung (Feinstaub, Ozon, Stickstoffdioxid, Kohlenmonoxid und Schwefeldioxid) besonders schädlich für das Herz-Kreislauf-System sind und über welche Mechanismen die Gefäße geschädigt werden. „Dieser Bericht in der neuesten Ausgabe des European Heart Journal ist ein weiterer wichtiger Beitrag unserer Arbeitsgruppe Umwelt und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zusammenfassend kann man feststellen, dass – in Bezug auf die gefäßschädigende Wirkung der Luftverschmutzung – der Feinstaub eine herausragende Rolle spielt“, kommentiert Professor Münzel. „Besonders der Ultrafeinstaub macht uns hierbei große Sorgen. Dieser hat die Größe eines Virus. Wenn der Ultrafeinstaub inhaliert wird, dann geht er über die Lunge sofort ins Blut, wird von den Gefäßen aufgenommen und bewirkt lokal eine Entzündung. Das bedingt letztlich mehr Atherosklerose (Gefäßverkalkung) und führt somit zu mehr Herz-Kreislauf-Erkrankungen als Herzinfarkt, akuter Herzinfarkt, Herzschwäche oder auch Herzrhythmusstörungen. Interessant ist sicher auch die Tatsache, dass in Bezug auf die viel diskutierten Dieselabgase in erster Linie der Feinstaub und nicht das Stickstoffdioxid (NO2), die beide bei der Verbrennung von Dieselbrennstoff entstehen, negative Auswirkungen auf die Gefäßfunktion hat“, so Münzel weiter. Weitere Teilnehmer der Expertengruppe sind der weltweit anerkannte Feinstaubforscher Sanjay Rajagopalan von der Cleveland Clinic, der Gefäßforscher und Kardiologie John Deanfield von dem Institut für Cardiovascular Science in London, Univ.-Prof. Dr. Andreas Daiber, Leiter der Molekularen Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz und Prof. Dr. Jost Lelieveld vom Max-Planck-Institut für Chemie (MPIC) aus Mainz. Professor Lelieveld kommentiert: „Die Ultrafeinstaubteilchen werden hauptsächlich in der Atmosphäre chemisch aus Emissionen von Verkehr, Industrie und Landwirtschaft gebildet. Um niedrige, gesundheitlich unbedenkliche Konzentrationen zu erreichen, müssen die Emissionen aus all diesen Quellen reduziert werden.“
„In Zukunft werden wir intensiv gemeinsam mit dem Max-Planck-Institut für Chemie die Ursachen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die durch die Luftverschmutzung insbesondere in Kombination mit (Flug)Lärm bedingt sind, erforschen“, fügt Münzel hinzu.

Täglich ein Ei − gut fürs Herz?

Wieviel Eier man pro Woche essen darf, dazu gibt es eine seit langem anhaltende Diskussion. Nun zeigte sich in einer Studie, dass beim Verzehr von bis zu einem Ei täglich das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten geringer ist.

Eier gehören zu den sehr beliebten Speisen, vom Frühstücksei angefangen über das Spiegel- und Rührei bis zur Zutat in Salaten etc. Eier liefern hochwertiges Eiweiß und weitere wichtige Nährstoffe, z.B. die Vitamine A, D und E sowie die B-Vitamine B2, B6, B12, Biotin, Niacin und Folsäure, hinzu kommen bioaktive Phospholipide und Carotinoide. Dennoch galten Eier lange Zeit als nur in Maßen gesund, weil sie relativ viel Cholesterin enthalten, dessen zu hoher Gehalt im Blut das Herz belasten kann. Bisher waren Studienergebnisse zum Verzehr von Eiern und ihrem Einfluss auf die Gesundheit nicht einheitlich.

Es fanden sich dabei Hinweise auf eine Beziehung zwischen dem Verzehr von Eiern und den Vorkommen von Herzkrankheiten oder Schlaganfällen. Eine Gruppe von chinesischen und englischen Forschern untersuchte nun anhand einer großen Bevölkerungsstudie diese Beziehungen. Sie nutzten Daten aus der China Kadoorie Biobank-Studie, an der seit 2004-2008 rund eine halbe Million Chinesen im Alter von 30 bis zu 79 Jahren aus 10 verschiedenen Regionen mit dichter oder geringer Besiedelung teilnahmen.

Zu Beginn der Studie berichteten die Teilnehmer über ihren üblichen Ei-Verzehr. 13,1% aßen täglich Eier, 9,1% verzehrte sie nie oder mit rund zwei Eiern pro Woche eher selten. Die Mehrheit kam im Durchschnitt auf 5,32 Eier pro Woche. Die Teilnehmer wurden dann in Bezug auf ihre Gesundheit weiter beobachtet. Die Forscher konnten schließlich Daten von rund 416.000 Teilnehmern in ihre Analyse einbeziehen, die zu Beginn der Studie nicht an kardiovaskulären Krankheiten, Diabetes oder Krebs gelitten hatten.

Bei einer durchschnittlichen Beobachtungszeit von knapp neun Jahren traten in dieser großen Gruppe 83.977 Fälle von kardiovaskulären Krankheiten auf, und es kam dadurch zu 5.103 schweren koronaren Ereignissen und zu knapp 10.000 Todesfällen.

Die Forscher setzten die Vorkommen von kardiovaskulären Krankheiten zum Eiverzehr in Beziehung. Dabei zeigte sich, dass im Vergleich zu Personen, die keine Eier aßen, der tägliche Verzehr mit einem niedrigeren Risiko für kardiovaskuläre Krankheiten verbunden war. Teilnehmer, die fast täglich ein Ei aßen, hatten ein um 26 % niedrigeres Risiko für hämorrhagische Schlaganfälle (bedingt durch Gefäßruptur), die in China häufiger vorkommen.

Weiter sanken die Raten für Todesfälle aufgrund von Schlaganfällen und kardiovaskulären Krankheiten. Das Risiko für ischämische Herzkrankheiten (bedingt durch Durchblutungsstörungen) sank um 12% bei Teilnehmern, die nahezu täglich ein Ei aßen (5,32 pro Woche). Die Autoren kommen daher zu dem Schluss, dass es zwischen einem moderaten Eiverzehr (bis zu ein Ei täglich), und einer geringeren Rate von kardiovaskulären Krankheiten eine Verbindung gibt. Da aber eine Bevölkerungsstudie keine Erklärungen für solche Beziehungen geben kann, lassen sich daraus noch keine Ursachen für diese Verbindung ableiten. Dies muss in weiteren Studien erforscht werden.

Quelle:
Chenxi Qin et al., Associations of egg consumption with cardiovascular disease in a cohort study of 0.5 million Chinese adults. In: Heart, Online-Veröffentlichung vom 21.5.2018, doi: 10.1136/heartjnl-2017-312651.

11.09.2018 DGA | Quelle: CentroSan B.V. (openPR)



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Pulver-Strahl-Geräte, mittels derer Verfärbungen an den sichtbaren Zahnflächen entfernt werden können, ohne dass der Zahnschmelz angegriffen wird.