Gemeinschaftspraxis
Dr.med. Wolfgang Lensing & Dr.med. Almut Wistokat-Wülfing
Jordanstr. 28
30173 Hannover

Telefon: (0511) 88 40 40
Fax: (0511) 88 98 72
E-Mail: dr.wolfg.lensing@t-online.de

Sie erreichen unsere Praxis bequem mit dem Bus und der S-Bahn:

Bus:
Linie 121 Haltestelle "Heinrich-Heine-Str."
Linie 128 & 134 Haltestelle "Nordring-Peiner-Str."
Linie 370 Haltestelle "Altenbeckener Damm"

S-Bahn:
Linie S1 in Richtung Minden
Linie S2 in Richtung Nienburg
Linie S5 in Richtung Flughafen Hamden

sowie mit den S-Bahnlinie S1, S2 & S5 Haltestelle "Bhf. Bismarckstr.".

Es stehen Ihnen hinter dem Haus ausreichend Parkplätze zur Verfügung.
Unsere Praxis ist rollstuhl- und behindertengerecht eingerichtet.


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09:00 - 12:00 Uhr
15:00 - 18:00 Uhr
Dienstag:
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09:00 - 12:00 Uhr
15:00 - 18:00 Uhr
Freitag:
09:00 - 14:00 Uhr
Zusätzliche Sprechzeiten nach Vereinbarung

News

Frühjahrsputz für die Hausapotheke

Berlin (ots) - Einmal im Jahr sollte jede Hausapotheke kontrolliert und ergänzt werden. Unbrauchbare oder nicht mehr benötigte Arzneimittelreste werden dabei aussortiert. "Ist das Verfallsdatum eines Medikaments überschritten, darf es nicht mehr angewendet werden. Das gilt auch, wenn das Medikament äußerlich einwandfrei erscheint", sagt Thomas Benkert, Vizepräsident der Bundesapothekerkammer. Denn Arzneistoffe verändern sich auch bei sachgemäßer Lagerung im Laufe der Zeit. Zu lange gelagerte Medikamente können unwirksam werden oder im schlimmsten Fall sogar schädliche Nebenwirkungen hervorrufen. Diese Veränderungen sind nur selten äußerlich erkennbar. Viele Apotheken bieten einen Hausapotheke-Check als Serviceleistung an.

Benkert: "Unbrauchbar oder nicht mehr benötigte Arzneimittel können Verbraucher in aller Regel über den Hausmüll entsorgen. In den allermeisten Kommunen wird der Restmüll verbrannt und die Arzneimittel somit sicher vernichtet." Einige Apotheken bieten als freiwilligen Service an, Altmedikamente zu entsorgen. Auf keinen Fall sollten Medikamente hingegen über die Toilette entsorgt werden, denn das gefährdet das Grundwasser. Das gilt auch für flüssige Arzneimittel wie zum Beispiel Hustensäfte.

In die Hausapotheke gehören neben individuell benötigten Medikamenten vor allem Präparate gegen akute Erkrankungen, zum Beispiel gegen Schmerzen oder Durchfall. Empfehlenswert sind ebenfalls Verbandstoffe wie Mullbinden oder Kompressen sowie ein Fieberthermometer und eine Pinzette. Auch die wichtigsten Adressen und Telefonnummern sowie eine Erste-Hilfe-Anleitung sollten nicht fehlen. Was in eine Hausapotheke gehört, hängt auch von den Lebensumständen und den individuellen Bedürfnissen ab. Eine Familie mit kleinen Kindern braucht eine andere Hausapotheke als ein sportlicher Single. Der Apotheker hilft gerne bei der Zusammenstellung. Eine Checkliste für die Hausapotheke hat die Bundesapothekerkammer veröffentlicht.

Weitere Informationen unter www.abda.de

Wasser trinken – fit bleiben

Im handlichen Format erklärt der überarbeitete Flyer „Wasser trinken – fit bleiben“, warum es wichtig ist, ausreichend und regelmäßig zu trinken. Wollten Sie schon immer wissen, welche Getränke am besten den Durst löschen, was bei Flüssigkeitsmangel im Körper passiert oder warum zuckergesüßte Getränke nicht zu empfehlen sind?

Laden Sie den DGE-Flyer kostenfrei als PDF zum Download herunter! Im 10er Pack ist er demnächst für Beratungskräfte zum Preis von 2,00 EUR zzgl. Versandkosten im DGE-MedienService bestellbar. Weitere DGE-Flyer zu folgenden Themen stehen zum kostenfreien Download bereit:

  •  „Ballaststoffe – wertvoll für Ihre Gesundheit“
  •  „Gemüse und Obst – Multitalente in Sachen Gesundheitsschutz“
  •  „Energiedichte – Biss für Biss das Körpergewicht senken“
  •  „Hülsenfrüchte – versteckte Vielfalt entdecken“

Student rettet Tennisspieler das Leben

Zahnarzt bricht auf Court mit Herzversagen zusammen: „Es gab keinerlei Vorzeichen“ / 21-Jähriger hilft mit Herzdruckmassage und Defibrillator

Mirko Philipp freute sich auf das Tennistraining am Abend des 31. Januar 2018. Ein Tag, den der Zahnarzt mit einer Praxis in der List so schnell nicht mehr vergessen wird: Er hatte sich mit zwei Mitspielern und dem Trainer zu einer Stunde im Sportpark Isernhagen verabredet. „Alles war gut“, erinnert sich der 55-Jährige. „Nach dem Aufwärmen folgten die ersten Ballwechsel, doch dann weiß ich nichts mehr: Irgendwer hat den Stecker gezogen.“ Mirko Philipp bricht in der Tennishalle zusammen.

Herzdruckmassage im Rhythmus von „Staying alive“

„Er hat noch ,aua‘ gerufen. Wir dachten, er wäre umgeknickt“, erinnert sich Mitspieler Lennart Stalp. Der 21-Jährige eilte auf die andere Seite des Courts. „Schnell merkte ich, dass er bewusstlos war, kaum noch Puls hatte, und die Atmung schließlich ganz aussetzte.“ Dem Medizinstudenten im sechsten Semester war sofort klar, dass es um Leben und Tod ging. Sofort leitete er Wiederbelebungsmaßnahmen ein. „Eine Reanimation hatte ich auch in meinem Studium noch nie gemacht“, sagt Stalp, „doch an die Herzdruckmassage konnte ich mich noch aus dem Erste-Hilfe-Kursus erinnern.“ Und an das Lied „Staying alive“ von den Bee Gees: „Das ist genau der richtige Rhythmus für die Herzdruckmassage.“ Doch auch die anderen Tennisspieler blieben nicht untätig. Die Mitspielerin wählte sofort die 112 und informierte damit den Rettungsdienst, andere holten geistesgegenwärtig den Defibrillator, der in der Tennishalle hängt.

Mit Defibrillator gegen plötzlichen Herztod

In Deutschland sterben jährlich mehr als 100.000 Menschen am plötzlichen Herztod. Kommt es zum Kammerflimmern, sinkt die Pumpleistung des Herzens abrupt auf null, und es tritt ein Kreislaufstillstand ein. „Der Einsatz eines Defibrillators ist die einzige Möglichkeit, den Kreislauf wieder herzustellen“, erklärt Professor Dr. Johann Bauersachs, Direktor der Klinik für Kardiologie und Angiologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Dabei wird das Herz durch gezielte Stromstöße eines AED (Automatisierte Externe Defibrillation) „entflimmert“.

„Die Bedienung ist sehr einfach“

Je schneller die Defibrillation erfolgt, desto größer ist die Chance, dass der Betroffene überlebt und keine schweren Hirnschäden davonträgt. „Im Krankenhaus werden mit dem Einsatz von Defibrillatoren gute Erfolge erzielt. Kommt es aber außerhalb von Kliniken zu Zwischenfällen, vergeht oft zu viel Zeit, bis defibrilliert wird“, erläutert Professor Bauersachs. „Dank der Defibrillatoren vor Ort, die auch von Laien gefahrlos bedient werden können, werden Menschenleben gerettet.“ So auch im Sportpark Isernhagen. „Ich habe die Herzdruckmassage fortgesetzt, weitere Helfer haben den Defibrillator vorbereitet“, erinnert sich Lennart Stalp. „Die Bedienung ist sehr einfach, denn er redet mit den Helfern und sagt genau, was man tun muss“, meint der Student. „Der Defibrillator analysiert selbsttätig, ob ein Stromstoß notwendig ist, da kann man gar nichts falsch machen.“ Bei Mirko Philipp rettet der Stromstoß sein Leben. „Als der Rettungsdienst nach knapp zehn Minuten eintraf, schlug sein Herz bereits wieder“, sagt Stalp.

Zuvor keine Warnzeichen gehabt

Zahnarzt Mirko Philipp hat von all dem nichts mitbekommen. „Da habe ich einen Filmriss: Ich bin erst wieder auf der Intensivstation der MHH wach geworden.“ Mit einer medikamentösen Therapie und einem einzigen Stent konnten die Kardiologen um Professor Bauersachs das Durchblutungsproblem in den Herzkranzgefäßen beheben. „Bei mir hatten sich keine Warnzeichen bemerkbar gemacht, hatte ein tolles Wochenende zuvor“, sagt Mirko Philipp.

„Jeder kann zum Lebensretter werden“

Laut Professor Bauersachs ist das für viele Patienten nicht untypisch. „Menschen sterben am plötzlichem Herztod – ganz ohne gesundheitliche Vorzeichen. Und gerade in solchen Fällen ist es wichtig, dass die Umstehenden sofort mit den Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen, also der Herzdruckmassage, und den Notarzt rufen.“ Wo immer es Defibrillatoren gibt – zum Beispiel in vielen hannoverschen U-Bahn-Stationen, aber auch in öffentlichen Gebäuden oder Plätzen – sollten sie unbedingt genutzt werden. „So kann jeder ganz einfach zum Lebensretter werden“, betont Professor Bauersachs.
Mirko Philipp ist sich bewusst, wie viel Glück er hatte. „Ich bin meinen Lebensrettern sehr dankbar.“ Doch dabei wollte er es nicht belassen. „Ich habe einen Defibrillator gekauft und in meine Praxis gehängt. Und wenn ich am Wochenende zu Tennisturnieren fahre, nehme ich ihn mit. Wer weiß denn schon, ob es in den anderen Hallen Defibrillatoren gibt.“

Fünf Tipps: So helfen Sie richtig!

Mit diesen fünf Tipps helfen Sie bei einem Herzstillstand richtig:

1. Auf Bewusstlosigkeit prüfen: Ersthelfer sollten als Erstes prüfen, ob der Betroffene bewusstlos ist und den Puls fühlen. Legen Sie die Person auf den Rücken und klopfen abwechselnd auf die linke und rechte Wange des Betroffenen und sprechen ihn an. Wenn er sich nicht bewegt und kein Puls zu fühlen ist, ist ein Herzstillstand wahrscheinlich.

2. Umstehende einbinden und 112 wählen: Bitten Sie Umstehende, über den Notruf 112 den Notarzt zu alarmieren und die Rettungssanitäter zum Unfallort zu führen. Andere Umstehende sollten gegebenenfalls nach einem Defibrillator Ausschau halten.

3. Wiederbelebungsversuch beginnen: Knien Sie sich seitlich neben den Betroffenen und legen den linken Handballen auf die Mitte des Brustbeins. Anschließend legen Sie die rechte Hand auf die linke und beginnen, kräftig zu drücken, nicht zimperlich sein. Der Rhythmus ist etwa 100 Mal pro Minute. Um im Takt zu bleiben, können Sie den Bee Gees-Song „Staying alive“ summen. Auf Mund-zu-Mund-Beatmung können Sie verzichten.

4. Defibrillator bei laufender Herzmassage anlegen: Wenn Sie wissen, dass ein externer Defibrillator in der Nähe ist, schicken Sie eine zweite Person los, um ihn zu holen. Sie sollten die Herzdruckmassage nicht unterbrechen. Der Defibrillator sagt, was zu tun ist.

5. Herzdruckmassage bis zum Eintreffen der Rettungskräfte fortführen.

Das ist bei einem Automatischen Externen Defibrillator (AED) zu beachten, wie etwa bei den Modellen die in Hannover die ÜSTRA in vielen Haltestellen installiert hat:

1. ZIEHEN:
Durch den Zug am Griff wird der Defibrillator eingeschaltet.
Sprachanweisungen leiten Sie nun durch die einzelnen Schritte der Bedienung.

2. PLATZIEREN:
Nachdem Sie die Brust entblößt haben, kleben Sie die beiden selbstklebenden Elektroden auf den Oberkörper des Betroffenen. Wo sie platziert werden müssen, zeigt Ihnen eine Grafik. Jetzt analysiert das Gerät die Herztätigkeit (EKG) und stellt fest, ob der Betroffene ein Kammerflimmern aufweist und mit Hilfe einer Defibrillation behandelt werden muss.

3. DRÜCKEN:
Wenn ein Kammerflimmern festgestellt wurde, weist Sie das Gerät an, den Knopf zur Defibrillation zu drücken. Eine Defibrillation ist nur in diesem Fall möglich. Falls notwendig, fordert der Defibrillator Sie zu einer Herz-Lungen-Wiederbelebung auf.

Von diesjähriger Grippewelle lernen

"In Niedersachsen sind seit Oktober 2017 bereits 78 Menschen in Folge einer Influenza verstorben", berichtet die Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen, Dr. med. Martina Wenker. „Ich begrüße daher ausdrücklich, dass sich ab der Impfsaison 2018/2019 auch GKV-Versicherte regulär mit dem Vierfach-Impfstoff vor einer Infektion schützen können“, so die Lungenfachärztin und betont: "Die Probleme dieses Winters dürfen sich nicht wiederholen!" Nach Angaben des Niedersächsischen Landesgesundheitsamts (NLGA) sind seit Beginn der Influenzasaison im Oktober 2017 insgesamt 17.033 laborbestätigte Influenzafälle registriert worden. Der Anteil von Influenza B an allen differenzierten Viren betrug 75 Prozent. Von den subtypisierten Influenza-A-Nachweisen entfielen 6 Prozent auf Influenza A(H3N2) und 94 Prozent auf Influenza A(H1N1)pdm09. Mit Stand zum 3. April wurden dem NLGA 78 durch Laboruntersuchungen bestätigte Influenza-Todesfälle übermittelt.

Wenker erläutert: "Eine Influenzaerkrankung führt in der Regel nur in Verbindung mit vorbestehenden Grunderkrankungen zum Tod. Gerade für Risikogruppen wie Senioren und Schwangere kann eine Impfung lebenswichtig sein." Ebenfalls impfen lassen sollten sich Menschen, die in Gesundheitsberufen arbeiten oder solchen, in denen ein großer Publikumsverkehr besteht, um einer Infektion vorzubeugen.

Weitere umfassende Informationen zu den Themen Influenza und Impfen bieten die Internetseiten des NLGA (www.nlga.niedersachsen.de) und des Robert Koch-Instituts (www.rki.de).



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Airflow-Geräte

Pulver-Strahl-Geräte, mittels derer Verfärbungen an den sichtbaren Zahnflächen entfernt werden können, ohne dass der Zahnschmelz angegriffen wird.