Gemeinschaftspraxis
Dr.med. Wolfgang Lensing & Dr.med. Almut Wistokat-Wülfing
Jordanstr. 28
30173 Hannover

Telefon: (0511) 88 40 40
Fax: (0511) 88 98 72
E-Mail: dr.wolfg.lensing@t-online.de

Sie erreichen unsere Praxis bequem mit dem Bus und der S-Bahn:

Bus:
Linie 121 Haltestelle "Heinrich-Heine-Str."
Linie 128 & 134 Haltestelle "Nordring-Peiner-Str."
Linie 370 Haltestelle "Altenbeckener Damm"

S-Bahn:
Linie S1 in Richtung Minden
Linie S2 in Richtung Nienburg
Linie S5 in Richtung Flughafen Hamden

sowie mit den S-Bahnlinie S1, S2 & S5 Haltestelle "Bhf. Bismarckstr.".

Es stehen Ihnen hinter dem Haus ausreichend Parkplätze zur Verfügung.
Unsere Praxis ist rollstuhl- und behindertengerecht eingerichtet.


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Zusätzliche Sprechzeiten nach Vereinbarung

News

Winterblues

Viele kennen das Gefühl: In der kalten, dunklen Jahreszeit fühlt man sich antriebslos, die Stimmung ist gedrückt. Vom "Winterblues" ist dann häufig die Rede. Doch was passiert dabei mit Körper und Geist und was kann man dagegen tun? Prof. Dr. Maria Strauß von der Universitätsmedizin Leipzig beantwortet die wichtigsten Fragen zu diesem Thema.

Was passiert mit Körper und Geist des Menschen, wenn er einen „Winterblues“ bekommt und was sind die Ursachen dafür?

Die Ursachen sind sehr komplex und letztendlich nicht gänzlich verstanden. Allerdings gibt es Hinweise dafür, dass der Lichtmangel während der dunklen Jahreszeit eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung eines „Winterblues“ spielt. Durch den zunehmenden Lichtmangel im Herbst und Winter wird das Schlafhormon Melatonin nicht nur nachts, sondern auch tagsüber vermehrt ausgeschüttet. Dadurch reagiert der Mensch mit Abgeschlagenheit und vermehrter Müdigkeit. Gleichzeitig wird auch weniger Serotonin ausgeschüttet. Letzteres kann unter anderem dazu führen, dass die Stimmung nicht mehr ausgeglichen ist.

Welche Menschen sind besonders gefährdet?

Bei Menschen, die bereits von einer Depression betroffen waren, kann es in der dunklen Jahreszeit zu einem erneuten Auftreten von Symptomen kommen. Auch gibt es Hinweise, dass Menschen mit Verwandten, die zu saisonal bedingten Stimmungsschwankungen neigen, möglicherweise ein höheres Risiko für ein saisonal bedingtes Stimmungstief haben.

Wie kann man einem „Winterblues“ vorbeugen?
Das beste Mittel, um einem „Winterblues“ vorzubeugen, ist Tageslicht. Empfehlenswert sind zum Beispiele tägliche Spaziergänge an der frischen Luft. Aber auch sportliche Aktivitäten, eine angemessene Balance zwischen Stress und Erholungsphasen und regelmäßige soziale Kontakte sind hilfreich. Mit Beginn der dunklen Jahreszeit ändert sich auch der Alltag. Es fallen eine Reihe von Aktivitäten weg, welche im Sommer vorwiegend draußen stattfinden. Eine Umstrukturierung des Alltags mit passenden Aktivitäten für die dunkle Jahreszeit kann vorbeugend wirken. Schließlich kann dem Lichtmangel mit einer Lichttherapie begegnet werden. Für die Lichttherapie werden spezielle Lampen mit sehr hellem Licht, also mindestens 2500 Lux, besser 10.000 Lux, verwendet, welche täglich für etwa 30 Minuten zum Beispiel auf den Frühstückstisch gestellt werden. Wichtig ist, dass alle paar Sekunden direkt in die Lichtquelle geschaut wird. Auch wenn es sich beim „Winterblues“ um keine Erkrankung handelt, sollte die Nutzung einer Lichtlampe vorher mit einem Arzt besprochen werden. Ein frühzeitiger Beginn der vorbeugenden Maßnahmen im September/Oktober ist sinnvoll.

Wie erkennt man einen „Winterblues“ überhaupt im Unterschied zur Depression?

Symptome eines „Winterblues“ können ein Stimmungstief, Antriebs- und Lustlosigkeit, vermehrte Erschöpfung, Mattigkeit und Energielosigkeit sein. Ähnliche Symptome können auch bei einer Depression auftreten. Allerdings schwankt die Stimmung bei einem „Winterblues“ nur tageweise, und die Ausprägung ist geringer als bei einer Depression. Hält die Symptomatik allerdings über mehr als zwei Wochen kontinuierlich an, oder es kommen weitere Symptome wie Hoffnungslosigkeit, Appetitminderung, Schlaflosigkeit, Schuldgefühle oder Suizidgedanken dazu, kann eine Depression vorliegen. In diesen Fällen reichen die Maßnahmen gegen einen „Winterblues“ alleine nicht aus und es sollte zusätzlich die professionelle Hilfe eines Arztes oder psychologischen Psychotherapeuten in Anspruch genommen werden.

Was ist Ihr aktueller Forschungsstand zum Thema "Winterblues"?

Letztlich ist der Mechanismus nicht gänzlich verstanden. Wir wissen aber, dass Tagesslicht eine wichtige Rolle spielt. Unsere Forschungsanliegen sind, die neurobiologischen Zusammenhänge auf Neurotransmitter-Ebene besser zu verstehen und hier zum Beispiel Marker zu finden, zum Beispiel in der Elektroenzephalographie oder Bildgebung, um zwischen „Winterblues“ und Depression besser unterscheiden zu können.

(Die Elektroenzephalographie, kurz EEG, ist ein neurologisches Diagnoseverfahren zur Erfassung von elektrischen Strömen des Gehirns.)

Schlaganfall-Prävention

Viele Menschen haben ein Schlaganfall-Risiko, ohne es zu wissen. Das zeigt eine Untersuchungsreihe der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe in Unternehmen und Behörden. Richtig aufgeklärt können sie ihr Risiko deutlich senken.

Testreihe in Unternehmen

Mehr als 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deutscher Unternehmen und Behörden nahmen am Risiko-Check der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe teil. Der Check der Stiftung berechnet das individuelle Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie einen Schlaganfall. Viele Teilnehmende der Testreihe wiesen kritische Werte auf, ohne von ihrem Risiko zu wissen.

Kritisches Cholesterin

Bei 48 Prozent der Teilnehmenden wurden Blutdruckwerte ermittelt, die im Grenzbereich lagen oder schon behandlungsbedürftig waren. 45 Prozent zeigten kritische Cholesterinwerte. "Beim Cholesterin waren es häufig jüngere Frauen, die sonst unauffällig waren und von ihren Werten überrascht waren", berichtet Nadine Hunting, Präventionsexpertin der Deutschen Schlaganfall-Hilfe.

Genetik ausgleichen

Viele Risikofaktoren sind vererbbar. Ein hoher Cholesterinspiegel etwa kann genetisch bedingt sein. "Umso wichtiger ist es, Risikoträger zu identifizieren", erklärt Hunting. "Mit der richtigen Behandlung und einer entsprechenden Anpassung des Lebensstils lassen sich selbst diese erblichen Faktoren teilweise ausgleichen." Das zeigt eine aktuelle Studie aus den USA.

Sieben Faktoren beachten

Eine Arbeitsgruppe um Professorin Myriam Fornage vom Health Science Center Houston veröffentlichte jetzt die Ergebnisse einer Langzeitbeobachtung von mehr als 11.000 Probanden. Dabei zeigte sich, dass viele Teilnehmende ihr Schlaganfall-Risiko trotz erblicher Vorbelastung durch einen entsprechenden Lebensstil deutlich senken konnten. Entscheidend dafür waren sieben beeinflussbare Faktoren: Gesamtcholesterin, Blutdruck, Blutzucker, körperliche Aktivität, Ernährung, Rauchen und das Gewicht. Richtig eingestellt, minimierten die Teilnehmenden den Effekt eines hohen genetischen Risikos und gewannen bis zu sechs Lebensjahre ohne Schlaganfall.

Wirksame Checks am Arbeitsplatz

"Deshalb machen wir uns stark für betriebliches Gesundheitsmanagement", erklärt Nadine Hunting. "Gerade bei Untersuchungen am Arbeitsplatz entdecken wir häufig erstmals Risikoträger, die wir dann aufklären und vielleicht vor einem Schlaganfall oder einem Herzinfarkt bewahren."

Die Deutsche Schlaganfall-Hilfe bietet Unternehmen und anderen Organisationen ihren Risiko-Check an. Dabei erstellen Ärzte und Gesundheitsberater den Teilnehmenden individuelle Risikoprofile und beraten sie.

Mehr Informationen zum Risiko-Check der Deutschen Schlaganfall-Hilfe und Kontaktdaten finden Sie auf der Website der Stiftung: www.schlaganfall-hilfe.de/testkoffer

Quelle zur Studie: Thomas et al. (2022). Polygenic Risk, Midlife Life's Simple 7, and Lifetime Risk of Stroke Journal of the American Heart Association. 11:e025703. DOI: 10.1161/JAHA.122.025703. Bildunterschrift: Sportwissenschaftler Klaus Clasing (rechts) führt Risiko-Checks durch und berät die Teilnehmenden.

Werbung für ungesunde Kinderlebensmittel

Die Ankündigung des Discounters Lidl, sein Kindermarketing für ungesunde Lebensmittel zu beenden, kommentiert Dr. Carola Reimann, Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, wie folgt:

"Das ist ein wichtiges Signal und ein Schritt, dem andere folgen sollten. Werbung beeinflusst nachweislich das Essverhalten von Kindern und Jugendlichen und muss deshalb beschränkt werden. Aktuell sind bereits etwa 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen von Übergewicht und sechs Prozent sogar von Adipositas betroffen. Ihnen drohen im späteren Leben Krankheiten wie Typ2-Diabetes, Gelenkprobleme, Bluthochdruck und Herzerkrankungen. Jeder siebte Todesfall in Deutschland ist laut Daten der OECD auf ungesunde Ernährung zurückzuführen.

Die Menschen brauchen mehr Unterstützung, damit sie sich gesünder ernähren können. Das machen die Ergebnisse unserer AOK-Familienstudie deutlich, die wir Ende vergangenen Jahres vorgestellt haben. Demnach fühlen sich viele Eltern mit einer gesunden und umweltfreundlichen Ernährung überfordert und wissen auch nicht, wie sie an entsprechende Informationen gelangen können. Etwa 83 Prozent der befragten Eltern sagen, dass es ihnen helfen würde, wenn auf jeder Lebensmittelpackung einfach und schnell erkennbar wäre, ob ein Lebensmittel gesund sowie klima- und umweltfreundlich ist. 80 Prozent wünschen sich klare Vorgaben der Bundesregierung an die Lebensmittelindustrie.

Werbebeschränkungen für ungesunde Kinder-Lebensmittel in TV, Radio und Streaming-Diensten müssen verpflichtend werden. Ein Werbeverbot sollte jedoch mit der Verringerung des Zuckergehaltes in Fertigprodukten einhergehen. Wir haben bereits 2020 in einer Studie nachgewiesen, dass Kindercerealien Zuckerbomben sind. 99 Prozent der verkauften Produkte haben einen höheren Zuckergehalt als die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlene Menge von 15 Gramm je 100 Gramm.

Der dramatischen Entwicklung von Übergewicht und Adipositas in Deutschland müssen endlich wirksame und effektive Maßnahmen entgegengestellt werden. Deshalb muss die Bundesregierung im Rahmen der Ernährungsstrategie verbindliche Ziele festlegen, um den Zuckergehalt in Fertigprodukten zu reduzieren."

30.01.2023 DGA | Quelle: AOK-Bundesverband (news aktuell)

Fakten statt einseitiger Schuldzuschreibungen

Laut des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gibt es bei derzeit über 370 Medikamenten Lieferengpässe. Das ist besorgniserregend. Die Innungskrankenkassen fordern eine offene und faktenbasierte Diskussion über die Ursachen und sie verwehren sich, dass den Kassen fälschlicherweise dabei der Schwarze Peter zugeschoben wird. Denn die Rabattverträge sind nicht - wie oft von den Pharmafirmen postuliert und von der Politik angeführt - Ursache für die Lieferengpässe. Vielmehr sehen die Innungskrankenkassen strukturelle Fehlentwicklungen als ursächlich an, die es schnellstmöglich zu korrigieren gilt.

"Die Lieferschwierigkeiten bei Medikamenten liegen in vielen unterschiedlichen Aspekten begründet", erklärt Hans-Jürgen Müller, Vorstandsvorsitzender des IKK e.V. "Das Zusammenspiel von globalisierten Produktions- und Vertriebsketten, fehlender Bevorratung und einem sich sprunghaft entwickelnden Krankheitsgeschehen ist komplex. Der isolierte Verweis auf die Rabattverträge ist irreführend. Denn die Lieferengpässe sind ein weltweites Problem, der Anteil der deutschen Rabattverträge am globalen Umsatz ist dagegen aber eher gering", so Müller. Mehr Engpässe, gerade bei versorgungsnotwendigen und nicht austauschbaren Arzneimitteln, würden auch den Krankenhausbereich betreffen, obwohl hier die Rabattverträge der Krankenkassen nicht greifen. Zudem seien viele Medikamente, die nicht verschreibungspflichtig, sondern auch freiverkäuflich seien, ebenso von Lieferengpässen betroffen, so der Vorstandsvorsitzende.

In diesem Zusammenhang verwehren sich die Innungskrankenkassen gegen die öffentliche Darstellung, die gesetzlichen Krankenkassen hätten die Lieferschwierigkeiten wesentlich zu verantworten. "Die GKV steht am Pranger, obwohl sie bereits im letzten Jahr Mehrkosten und Rezepturen bei ibuprofen- und paracetamolhaltigen Säften übernommen hat, während man auf politischer Seite noch die Lage sondierte", weiß Müller. "Die aktuelle Situation der Lieferengpässe wird auf einer ganz anderen Ebene instrumentalisiert, um die andauernden Eingriffe in die bestehenden Selbstverwaltungsstrukturen fortzusetzen", so der IKK e.V.-Vorstandsvorsitzende. Er warnt: "Wenn die Vorstellung herumgeistert, dass ein staatliches Gesundheitssystem die Lösung ist, dann möchte ich gern auf das Gesundheitssystem unsere britischen Nachbarn verweisen."

Der Vorstandsvorsitzende des IKK e.V., Hans Peter Wollseifer, ergänzt: "Die von den Kassen ab Februar 2023 für drei Monate veranlasste Aufhebung der Festpreisbindung von 180 Medikamenten für Kinder in der vergangene Woche unterstützen die Innungskrankenkassen im Hinblick auf die Versorgung ihrer Versicherten." Der Vorstandsvorsitzende verweist auf weitere strukturelle Probleme in der Arzneimittelbeschaffung, die nach Ansicht der Innungskrankenkassen geändert werden müssen. "Wir fordern von der Bundesregierung mehr Schritte in Richtung einer verbesserten Transparenz durch eine frühzeitige, verpflichtende Informationspflicht der Hersteller und eine Etablierung eines Frühwarnsystems für Lieferengpässe", erklärt Wollseifer. "Darüber hinaus müssen neue Bevorratungsrichtlinien erarbeitet sowie eingeführt und Strafzahlungen bei Nicht-Lieferfähigkeit konsequent umgesetzt werden." Des Weiteren würden die Innungskrankenkassen die Rückverlagerung der Arzneimittelherstellung nach Europa sowie eine Diversifizierung von Produktionsstätten begrüßen.

Der Geschäftsführer des IKK e.V., Jürgen Hohnl, fasst zusammen: "Die anhaltend schwierige Gesamtsituation zeigt, dass ein Umdenken bei der Arzneimittelbeschaffung notwendig ist. Für die Innungskrankenkassen geht Versorgungssicherheit vor Profitmaximierung und kurzsichtige Sparmöglichkeiten. Wir übernehmen Verantwortung für unser Tun, fordern aber auch Verantwortung von den Unternehmen und von der Politik! In diesem Zusammenhang ist es notwendig, die Selbstverwaltungsstrukturen nicht zu konterkarieren, sondern stattdessen die Selbstverwaltung deutlich stärker einzubinden."

26.01.2023 DGA | Quelle: IKK e.V. (news aktuell)



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Airflow-Geräte

Pulver-Strahl-Geräte, mittels derer Verfärbungen an den sichtbaren Zahnflächen entfernt werden können, ohne dass der Zahnschmelz angegriffen wird.